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Berichte - Konzerte und Gottesdienste

Ökumenische Waldandacht mit FRECHBLECH am Sonntag, dem 04.09.2022

Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Basstrompete) und Dekanatskantor Jens Schawaller (Helikon) von FRECHBLECH, dem Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald, gestalteten gemeinsam mit Pfarrer Carsten Schmitt, Diakon Markus Seibel sowie der Referentin für Gesellschaftlich Verantwortung Nadine Bongard und Förster Carsten Frenzel einen fröhlichen ökumenischen Waldgottesdienst und spielten danach zur Freude der Gottesdienstteilnehmenden noch zu einem knackigen Platzkonzert an der Schutzhütte im Wald an der Landshube auf.

Musikalischer Abendgottesdienst mit FRECHBLECH im Juli 2022

Zu einem wirklich außergewöhnlichen Musikalischen Abendgottesdienst waren die zahlreichen Gäste in die sommerlich helle und voll besetzte Musikkirche nach Ransbach-Baumbach gekommen: Eröffnet und beschlossen mit zwei aufwendigen und strahlenden Medleys über zahlreiche weltbekannte ABBA-Songs von Frechblech, dem Bläserensemble des Evangelischen Dekanates Westerwald, führte Pfarrer Carsten Schmitt durch den Gottesdienst. „Oftmals bilden Schlager und Popsongs zutiefst menschliche Erfahrungen und Ängste ab“, erklärt Dr. Dirk Schawaller als der Cimbassist des Ensembles. Und Pfarrer Carsten Schmitt stellte dazu in der ihm zueignen lebendigen Art und Weise den geistlichen Kontext her und wies auf die biblischen Antworten hin. „Der Bibel sind die menschlichen Tiefen und Untiefen durchaus bekannt“, meint der junge und begabte Pfarrer der Musikkirche. „Es ist gut, sich die Position des Evangeliums immer wieder ins Bewusstsein zu rufen“. Kantorin Eva Maria Mombrei sprang für den erkrankten Dekanatskantor Jens Schawaller schnell und unbürokratisch ein und übernahm sowohl die liturgischen Gesänge als auch die Gemeindelieder an der Orgel – ein weiteres Beispiel für die gute Kooperation der Hauptamtlichen in der Region. Frechblech erwies sich auch in dieser Situation als ein erfahrenes und flexibles Ensemble, das in großer Selbständigkeit konzertant aufspielte. Es musizierten Dr. Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Dr. Ben Bereznai (Basstrompete) und Dr. Dirk Schawaller (Cimbasso). So erklangen noch weitere anspruchsvolle Bearbeitungen über „Summertime“ von George Gershwin und „Abend wird es wieder“ aus der Feder von Christian Sprenger – beides Wiegenlieder, die in ihrem zueignen Kontext aber im Zusammenhang mit dem Tod stehen. Mit Adele Laurie Blue Adkins´ „Rolling in the deep“ erklang ein Beitrag zum Thema Verlassenheit und Enttäuschung, während mit Dimitri Schostakowitschs „Walzer Nr. 2“ typische Filmmusik zur Aufführung kam, die dem Genre „sex and crime“ zuzuordnen ist – ein Gottesdienst voller Spannung und guter Musik!

 

 

Ostersonntag 2022 in der Musikkirche

Ein weiteres Mal gestalteten Pfarrer Wolfgang Weik und Frechblech, das Bläserensemble des Evangelischen Dekanates Westerwald mit Dr. Rudi Weide (Trompete), Claudia Liebe (Trompete), Dekanatskantor Jens Schawaller (Altposaune und Leitung) sowie Dr. Dirk Schawaller (Cimbasso in B), gemeinsam einen festlichen Gottesdienst zu Ostersonntag in der lichtdurchfluteten Musikkirche.

Pfarrer Wolfgang Weik widmete sich angesichts aller schwierigen Entwicklungen unserer Zeit der frohen Osterbotschaft und ermutigte zu Hoffnung und zur Freude am Evangelium. Dazu erklang vielfältige fröhlich-konzertante Bläsermusik, die den Ostergottesdienst lebendig bereicherte.

Passionskonzerte 2022 in der Musikkirche

In der Mitte der diesjährigen Passionszeit lud die Musikkirche zu den traditionellen zwei Konzerten von Frechblech, dem Bläserensemble des Evangelischen Dekanats Westerwald, nach Selters und Ransbach-Baumbach ein. „In dieser liturgisch hochwertigen Zeit meditieren wir das Leiden und Sterben Jesu und bereiten uns innerlich auf Karfreitag vor“, meint Dekanatskantor Jens Schawaller, der an beiden Abenden das Helikon und die Orgel spielte.

Gemeinsam mit Rudi Weide (Trompete), Claudia Liebe (Trompete) und Ben Bereznai (Basstrompete) eröffnete die Gruppe mit einem Choral und einer polyphonen Motette zum 90. Psalm von Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 – 1621) die beiden Konzerte. Begrüßt und begleitet wurde das Quartett von Pfarrerin Swenja Müller (Evangelische Kirchengemeinde Selters) und von Pfarrer Wolfgang Weik (Evangelische Kirchengemeinde Ransbach-Baumbach – Hilgert). Mit den beiden Kompositionen über „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Christian Sprenger (geb. 1976) erklangen Werke in zeitgenössischer Tonsprache, die den Text farbig illustrieren. Dem gegenüber stand als siebensätzige Choralkantate über „Jesu Kreuz, Leiden und Pein“ aus der Feder von Jens Schawaller ein kontrastreicher Zyklus, der von den entsprechenden Lesungen der Liedstrophen gegliedert wurde. Mit drei expressiven Choralphantasien und Gemeindegesang zu „Ehre sei dir, Christe“, „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ sowie „Holz auf Jesu Schulter“ beteiligten sich die anwesenden Gäste sängerisch an beiden Abenden. Von Ernst Friedrich Richter (1808 – 1879), als Thomaskantor in Leipzig ein Nachfolger Johann Sebastian Bachs, erklang die romantische Motette „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, die Jesu Sterben an Karfreitag reflektiert. Nach dem Vater Unser und dem Segen kommentierte das dreisätzige Werk „Am Todestag des Erlösers“ des Komponisten Friedrich Silcher (1789 – 1860) das Geschehen auf Golgatha. Die bewegten Zuhörerinnen und Zuhörer bedankten sich in beiden Kirchen mit langem Applaus.

Musikalischer Abendgottesdienst Epiphanias 2022 in der Musikkirche

In der Musikkirche startete mit Frechblech die neue Reihe der Abendgottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde Ransbach-Baumbach – Hilgert, die mit unterschiedlichen Formaten dazu einlädt, Gottesdienst neu zu erleben. Pfarrer Wolfgang Weik und Dekanatskantor Jens Schawaller freuen sich, gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmal im Monat zu einem Gottesdienst der besonderen Art einladen zu können. Dabei werden neben dem kirchenmusikalischen Schwerpunkt in Zukunft auch weitere Formen, Künste und Literatur die samstäglichen Abendgottesdienste prägen. Mit dem kirchenmusikalischen Schwerpunkt zur Epiphaniaszeit musizierten Rudi Weide (Trompete), Claudia Liebe (Trompete), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Bariton) und Jens Schawaller (Helikon) Epiphaniaschoräle in fünfstimmiger Besetzung mit Oberstimme, sämtliche liturgische Gesänge und polyphone Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Peter Cornelius, Andreas Schumacher und Christian Sprenger. Lina Ruhfus-Hartmann und Ben Bereznai assistierten Pfarrer Wolfgang Weik als Lesende in der Liturgie in der gut besuchten Kirche.

Adventskonzerte 2021 in der Musikkirche

In der dunklen Jahreszeit lud die Musikkirche zu den zwei traditionellen Adventskonzerten mit Frechblech ein: „Wir möchten trotz aller Belastungen durch die Pandemie mit unseren Gästen das neue Kirchenjahr mu-sikalisch eröffnen und ein wenige Freude und Hoffnung in die Herzen unserer Zuhörerinnen und Zuhörer bringen“, meint Dekanatskantor Jens Schawaller (Helikon). Gemeinsam mit Pfarrer Wolfgang Weik, der das Ensemble bereits seit vielen Jahren begleitet und zusammen mit den Musikerinnen und Musikern die Lesungen der beiden Abende übernahm, freuten sich Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Basstrompete und Bariton) über die Besucherinnen und Besucher in den Evangelischen Kirchen von Selters, wo sie Pfarrerin Swenja Müller herzlich willkommen hieß und von Ransbach-Baumbach, wo Pfarrer Wolfgang Weik der Gastgeber war.

Mit einer orchestralen Intrada in Es-Dur von Robert Jones (geb. 1945) erklang die festliche Ouvertüre zum diesjährigen Advent, der eine filigran-tänzerische fünfstimmige Choralbearbei-tung über „Macht hoch die Tür“ folgte. Mit einer polyphonen fünfstimmigen Choralbearbeitung über „Nun komm, der Heiden Heiland“ von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklang der klassische Choral, mit dem seit Jahrhunderten der Advent eingesungen wird. Dem schloss sich die hochromantische vierstimmige Motette über „O Heiland, reiß die Himmel auf“ von Johannes Brahms (1833 – 1897) an, die span-nungsreich zu Zoltán Kodálys (1882 – 1967) vierstimmiger Adventmotette „Adventi ének“ kontrastierte. Der Bußzeit angemessen interpretierte das Soloensemble die Geistlichen Gesänge „Offertorium“ und „Pange lingua“ von Anton Bruckner (1824 – 1896), um dann mit dem frischen Klang der fünfstimmigen Motette „Übers Gebirg Maria geht“ von Johann Eccard (1553 – 1611) ein musikalisches Glanzlicht anzuzünden. In romantischem Tonfall kam aus der Sammlung der „Weihnachtslieder“ op. 8 von Peter Cornelius (1824 – 1874) die bekannte Komposition „Drei Kön´ge wandern aus Morgenland“ zur Aufführung. Die beiden Konzerte der Musikkirche endeten mit den zeitgenössischen Choralbearbeitungen „Die Nacht ist vorgedrungen“ von Chris-tian Sprenger (geb. 1976) und „Tochter Zion“ von Anne Weckeßer (geb. 1973), die den dichterischen Gehalt der Adventslieder als moderne cantus-firmus-Bearbeitung musikalisch inszenierten. Gegliedert wurden die musikalischen Beiträge jeweils durch Lesungen, die die Ensemblemitglieder mit Pfarrer Wolfgang Weik gemeinsam vortrugen. Als Zugabe musizierte Frechblech den dankbaren Gästen Georg Friedrich Händels Adventschoral „Tochter Zion“ in fünfstimmigen Satz mit brillanter Oberstimme.

 

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